15. August 2014

Keine „Bewaffnung der KurdInnen“, sondern Anerkennung von Rojava und Aufhebung des PKK-Verbots! Sofortige Sanktionen gegen IS unterstützende Staaten!

Bundesarbeitskreis „Demokratie in der Türkei, Frieden in Kurdistan“ der Partei DIE LINKE
www.bak-dtfk.de


15.08.2014

Keine „Bewaffnung der KurdInnen“, sondern Anerkennung von Rojava und Aufhebung des PKK-Verbots! Sofortige Sanktionen gegen IS unterstützende Staaten!


Auch wenn die kurdischen JesidInnen nach wie vor mit der Gefahr eines Genozids durch die Terrororganisation Islamischer Staat (IS, früher ISIS) konfrontiert und die ChristInnen, SchiitInnen und die anderen KurdInnen Massaker und größter Vertreibung in Syrien, im Irak und in Kurdistan ausgesetzt sind, lehnen wir die in den aktuellen Diskussionen geforderten Waffenlieferungen an die „KurdInnen im Irak“ ab. Obwohl viele von uns einen kurdischen Migrationshintergrund und somit einen persönlichen Zugang zum Thema haben, vertreten wir diese Position.

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04. August 2014

LINKE unterstützt HDP-Präsidentschaftskandidaten S. Demirtas

DIE LINKE unterstützt die Kandidatur von Selahattin Demirtaş und wünscht viel Erfolg zu den
Präsidentschaftswahlen

 

Liebe Freundinnen und Freunde,

Erdoğan hat mit seiner autoritären Politik und seinem Auftreten gezeigt, dass er niemals die Vielfältigkeit und Pluralität der Türkei vertreten kann. Vor allem steht er nicht für eine demokratische Türkei sondern für eine Türkei der Korruption, des Neoliberalismus, der Unterdrückung und der Unfreiheit. Und auch sein Gegner İhsanoğlu, der von MHP und CHP aufgestellt wurde, ist alles andere als eine gute Wahl für die Türkei. Er ist die Stimme der Nationalisten, die die Rechte der Kurdinnen und Kurden nicht anerkennen wollen, deren Bild von der Türkei sich seit 30 Jahren nicht verändert hat, die konservativ und autoritär denken.
Selahattin Demirtaş ist der einzige Kandidat, der auch für die Interessen der Kurdinnen und Kurden, der Aleviten und der Linken in der Türkei steht. Die Türkei ist multiethnisch und multireligiös und nur in Anerkennung dieser Vielfalt kann die Türkei auch den Weg zu Demokratie und Frieden finden. Bereits am 31. Juli dürfen die Menschen mit türkischem Pass, die in Deutschland leben, zur Wahl gehen. Am 10. August sind die Menschen in der Türkei aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Wir wünschen Selahattin und allen Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfern Energie für den Wahlkampfendspurt. Und vor allem wünschen wir Selahattin ein herausragendes Ergebnis für eine soziale, demokratische und friedliche Türkei.

 

Mit solidarischen Grüßen
Katja Kipping und Bernd Riexinger

 

auf Englisch:

DIE LINKE supports the candidacy of Selahattin Demirtaş and wishes him much success for the presidential elections

Dear friends,

Erdoğan had shown with his authoritarian poiltics and his appearance, that he can never represent the diversity and the pluralism of Turkey. Above all he does not stand for a democratic Turkey, but a Turkey of corruption, of neoliberalism, of oppression and unfreedom. Also his opponent İhsanoğlu, who was fielded by CHP and MHP is no good choice for Turkey. He is the voice of the nationalists, who do not recognize the rights of the Kurds and whose image of Turkey has not changed since 30 years, who think conservative and authoritarian.

Selahattin Demirtaş is the only candidate, who is also representative for the interests of the Kurds, the Alevi and the left in Turkey. Turkey is multiethnic and multireligious and only in respect of this diversity Turkey can find the way to democracy and peace. People with Turkish passport living in Germany can already at the 31st of July go to vote. At the 10th of August the people in Turkey are called to the ballots. We wish Selahattin and all his campaigners much energy for the election campaign. And especially we wish Selahattin an extraordinary result for a social, democratic and peaceful Turkey.

In solidarity

20. Mai 2014

„SOMA Kaza Degildi – SOMA war kein Unfall“

TOPLANTI – Informationsveranstaltung

Konusmaci – Referent:

Kivanç Eliaçik, DiSK, Uluslararasi Iliskiler Dairesi Genel Sekreteri – Internationaler Sekretär des türkischen Gewerkschaftsdachverbandes DiSK

21 Mayis 2014 çarsamba, saat 19.00’da – Mittwoch, 21. Mai 2014, 19 Uhr

Simitci, Kottbusser Tor, Adalbertstr. 97, Kreuzberg


Nach den offiziellen Zahlen sind mehr als 300 Bergarbeiter bei dem Grubenunglück im westtürkischen Soma ums Leben gekommen. Der türkische Premierminister Tayyip Erdogan erklärte in einer ersten Reaktion, „so etwas passiert eben“, und lässt die Polizei mit Tränengas und Wasserwerfern gegen Demonstranten im ganzen Land vorgehen.
Angehörige und Gewerkschaften fordern hingegen politische Konsequenzen aus dem Unglück. Sie sagen: Das, was in Soma passiert ist, war kein Unfall, sondern Mord. Wie kommen sie zu diesem Urteil? Wer trägt für das Bergwerksunglück die Verantwortung? Was hat das Unglück von Soma mit der neoliberalen Privatisierungspolitik der Regierung Erdogan zu tun? Und wie geht es in der Türkei jetzt weiter?

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11. Juni 2014

Türkische Soldaten erschießen zwei Menschen bei Demonstration gegen Neubau einer Militärstation

In Lice (Provinz Diyarbakir), in den kurdischen Provinzen der Türkei, haben am Sonnabend türkische Soldaten zwei Menschen, Ramazan Baran (24) und Baki Akdemir, erschossen und mehrere zum Teil schwer verletzt, als sie mit scharfer Munition in eine Protestkundgebung schossen. Abdullah Akkalu (19) kämpft nach einem Schuss ins Genick im Krankenhaus noch um sein Leben. Der Protest richtete sich gegen den Neubau einer Militärstation. Abgeordnete der Demokratischen Friedenspartei BDP kritisieren zurecht, dass die AKP Regierung unter Premierminister Erdogan in den letzten Monaten systematisch versucht den Friedensprozess mit der PKK zu torpedieren. Anstatt ernsthafte Schritte zu gehen, lässt die AKP unzählige neue Militärstationen bauen, weitet das paramilitärische Dorfschützersystem aus und lässt Polizei und Armee auf Demonstrierende schießen.

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20. Mai 2014

Aufruf von ABDEM und DGB zur gemeinsamen Demo am 24. Mai 2014 in Köln

Recep Tayyip Erdogan ist verantwortlich für die Massaker in Soma, Roboski und Gezi.

Am 24. Mai werden wir in Köln gegen Erdogan, für Solidarität mit den Arbeitern in Soma, für Demokratie und Freiheit demonstrieren.

Die Verantwortlichen für das Massaker am 13. Mai in Soma, bei dem nach offiziellen Angaben 301 Arbeiter ums Leben kamen und Hunderte verletzt wurden, die Verantwortlichen für Privatisierung, Förderung von Leiharbeit und die Missachtung jeglicher Menschenleben zugunsten der Profite von Konzernchefs sind die AKP-Regierung und Recep Tayyip Erdogan. Erdogan bewies erneut, indem er in Soma während seiner Anwesenheit, die Familien der verschütteten Arbeiter auf unmenschliche Weise angriff, dass er auf der Seite dieser Konzernchefs steht. Wir teilen die Schmerzen unserer Geschwister in Soma. Um unsere Solidarität mit den Arbeitern in Soma zu zeigen und gegen den Hauptverantwortlichen dieses Massakers zu protestieren werden wir am 24. Mai in Köln sein.

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Anmeldung

 

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Mitglieder des SprecherInnenrats:
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Markus Dowe, Nordrhein-Westfalen